Allgemeine Geschäfts- und Nutzungsbedingungen
zum Beherbergungsvertrag ACASA Suites

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I. Geltungsbereich

  1. Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend “AGB”) gelten für die Erbringung von Unterkunfts- und damit verbundenen Dienstleistungen, welche das ACASA Suites (nachfolgend „Hotel“) gegenüber Kunden erbringen. Sämtliche Angebote des Hotels basieren auf diesen AGB, welche integrierender Bestandteil des Vertrages zwischen Hotel und Kunden bilden. Im Falle von Widersprüchen zwischen diesen AGB und dem Vertrag mit dem Kunden gehen diese AGB vor. Allfällige allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden kommen nur zur Anwendung, falls dies schriftlich im Voraus zwischen den Parteien vereinbart worden ist.

 

II. Vertragsabschluss

  1. Nachdem der Kunde eine Reservation getätigt hat, erhält er vom Hotel eine schriftliche Bestätigung. Mit dieser schriftlichen Bestätigung des Hotels kommt ein Vertrag mit dem Kunden zustande. Der Kunde ist verpflichtet, wahrheitsgetreue Angaben zu machen und den Meldezettel entsprechend auszufüllen.

 

III. Dienstleistungen, Zahlungen, Preise und Verrechnung

  1. Das Hotel hat die Dienstleistungen sowie Serviceleistungen zu erbringen, welche der Kunde bestellt hat und vom Hotel schriftlich bestätigt worden sind.
  2. Alle Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF) und beinhalten die rechtliche Mehrwertsteuer (MwSt.). Sollte zwischen Vertragsabschluss und Vertragserfüllung mehr als 4 Monate vergangen sein und die gesetzliche MWST während dieser Periode geändert haben, so passen sich die Preise entsprechend an.
  3. Im Falle, dass der Kunde die Anzahl reservierter Hotelzimmer ändern oder zusätzliche Dienstleistungen des Hotels in Anspruch nehmen möchte oder aber die Aufenthaltsdauer ändern möchte, so bedarf dies der schriftlichen Zustimmung des Hotels, welche von einer Preisanpassung abhängig gemacht werden kann.
  4. Bei Nichterscheinen (sog. „No-shows”) oder frühzeitiger Abreise sind 100% der reservierten oder noch nicht bezahlten Übernachtungen geschuldet.
  5. Der Kunde verpflichtet sich, den vereinbarten Preis oder den Preis, der üblicherweise vom Hotel für das Hotelzimmer und andere Dienstleistungen oder Waren verlangt wird, zu bezahlen. Dies gilt ebenfalls für Waren und Dienstleistungen (inklusive Nebenleistungen wie Konsumationen, Telefonate etc.), welche von den Personen, die gestützt auf den Vertrag mit dem Kunden und/oder in Zusammenhang mit vertraglich vereinbarten Unterkünften von Gästen, Besuchern, etc. beherbergt werden, gebraucht werden.
  6. Sofern und soweit keine Vorauszahlung vom Hotel verlangt wird, wird der volle Betrag der Abrechnung spätestens bei Abreise zur Zahlung fällig, entweder mittels Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express), Debit Card (EC/Maestro, V Pay) oder in bar.
  7. Falls die Parteien eine Bezahlung mittels Rechnung vereinbaren, ist der gesamte Betrag spätestens 10 Tage nach Rechnungsdatum zur Bezahlung fällig. Im Falle einer nicht fristgemässen Zahlung ist das Hotel berechtigt, Zinsen in der Höhe von 5% auf dem Rechnungsbetrag zu verrechnen. Falls das Hotel dem Kunden gegenüber einen Zahlungsaufschub oder sonstwie einen Kredit gewährt hat und der Kunde keine Zahlung innert der gesetzten Frist tätigt oder sonst wie der Zahlungspflicht nicht nachkommt, so kann das Hotel den Zahlungsaufschub oder die Kreditgewährung umgehend annullieren und der gesamte geschuldete Betrag wird sofort zur Zahlung fällig.
  8. Der Kunde darf nur unbestrittene und definitive Ansprüche mit solchen des Hotels verrechnen oder entsprechende Zahlungen zurückbehalten.

 

IV. Vertragsauflösung / -kündigung durch den Kunden

  1. Der Kunde kann den Vertrag mit dem Hotel nur künden, soweit dies im Vertrag schriftlich vereinbart worden ist. Falls der Kunde das Kündigungsrecht nicht innerhalb der vertraglich vereinbarten Frist ausübt, verwirkt das Kündigungsrecht bei Fristablauf und der Vertrag bleibt in vollem Umfang bestehen mit der Folge, dass der Kunde die vertraglich vereinbarte Entschädigung bezahlen muss, auch wenn er die angeforderten Leistungen und Waren, namentlich das/die reservierten Hotelzimmer, nicht in Anspruch genommen hat.

 

V. Vertragsauflösung / -kündigung durch das Hotel

  1. Sofern und soweit dem Kunden im Vertrag ein unentgeltliches Kündigungsrecht schriftlich gewährt worden ist, ist das Hotel berechtigt, innerhalb der Ausübungsperiode des erwähnten Kündigungsrechtes des Kunden den Vertrag aufzulösen, falls das Hotel Anfragen von Dritten bezüglich des/der vom Kunden gebuchten Hotelzimmer(s) erhalten hat und der Kunde, welcher hierüber vom Hotel informiert und angefragt worden ist, auf das Kündigungsrecht zu verzichten, dies jedoch nicht tut.
  2. Sofern und soweit Vorauszahlung zwischen Kunde und Hotel vereinbart worden ist und der Kunde selbst innert angemessener durch das Hotel gesetzter Nachfrist (mit dem Hinweis, dass Zahlung nach Ablauf dieser Nachfrist nicht mehr akzeptiert wird) nicht bezahlt, kann das Hotel nach seiner Wahl den Vertrag auflösen oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung des Vertrages einfordern.
  3. Zudem ist das Hotel zur Vertragsauflösung berechtigt bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, namentlich in folgenden Fällen:
  • Vorliegen höherer Gewalt oder anderer nicht vom Hotel zu verantwortenden Umstände, die es dem Hotel verunmöglichen oder in ungebührlicher Weise erschweren, den Vertrag zu erfüllen;
  • Der Kunde macht bei der Zimmerbuchung irreführende oder falsche Angaben hinsichtlich wesentlicher Tatsachen, namentlich seiner Person oder den Zweck der Hotelbuchung;
  • Das Hotel hat gute Gründe anzunehmen, dass die Inanspruchnahme der Leistungen oder Waren des Hotels durch den Kunden den reibungslosen Betrieb, die Sicherheit oder den Ruf des Hotels in der Öffentlichkeit beeinträchtigen könnte, dies in Bereichen, die das Hotel nicht kontrollieren oder organisieren kann;
  1. Dem Kunden steht keine Entschädigung im Falle einer berechtigten Vertragsauflösung seitens des Hotels zu.
  2. Im Falle, dass die reservierten Hotelzimmer unerwarteterweise nicht zur Verfügung gestellt werden können, ist das Hotel dafür besorgt, eine Unterkunft in einem Hotel ähnlicher Kategorie und vergleichbarer Qualität zu organisieren. Zudem wird das Hotel folgende in diesem Zusammenhang entstehende Kosten übernehmen:
  • Transport vom Hotel zum Hotel ähnlicher Kategorie
  • Höhere Zimmerpreisdifferenz des Hotels ähnlicher Kategorie.

Das Hotel übernimmt keine anderen als die soeben erwähnten Kosten.

  1. Falls das Hotel aufgrund Vertragsauflösung gemäss Ziff. V. 2) und 3) vom Kunden eine Entschädigung verlangen kann, ist das Hotel berechtigt, eine Pauschalentschädigung geltend zu machen.

 

VI. Zurverfügungstellung, Übergabe und Rückgabe von Hotelzimmern

  1. Ohne anderslautende schriftliche Abrede im Einzelfall erwirbt der Kunde kein Recht auf die Überlassung eines bestimmten Zimmers innerhalb einer Zimmerkategorie.
  2. Reservierte Hotelzimmer können durch den Kunden am vereinbarten Anreisetag ab 15 Uhr bezogen werden.
  3. Die Hotelzimmer müssen vom Kunden am vereinbarten Abreisetag bis spätestens um 12 Uhr verlassen werden. Danach kann das Hotel folgende Zuschläge für den Gebrauchsausfall geltend machen: Bis 18 Uhr: 50% des aktuellen Tagespreises; ab 18 Uhr: Normaler Tagespreis.
  4. Haustiere sind nur mit vorheriger schriftlicher Bewilligung erlaubt.
  5. Das Hotel ist in allen Bereichen ein Nichtraucher-Hotel.

 

VII. Mängel, Haftung, Handlungseinschränkungen

  1. Der Kunde haftet für alle Schäden, Verluste oder andere Nachteile, die er, seine Angestellten, Agenten oder Veranstaltungsteilnehmer oder andere Drittpersonen, welche das Hotelzimmer nutzen, verursachen. Das Hotel lehnt jegliche Haftung für Diebstahl und Schaden am Objekt ab, welche vom Kunden, seinen Mitarbeitern, Agenten, Veranstaltungsteilnehmern oder Dritten, welche das Hotelzimmer nutzen, verursacht werden. Jegliche Ansprüche auf Entschädigung zugunsten des Kunden sind ausgeschlossen; davon ausgenommen sind Schäden an Leib und Leben und Gesundheit aufgrund einer Pflichtverletzung seitens des Hotels oder andere Verluste, welche auf vorsätzlichem oder grobfahrlässigem Verhalten des Hotels beruhen, sowie Verluste, welche aufgrund vorsätzlicher oder grobfahrlässiger Verletzung von Pflichten entstehen, welche typischerweise für diese Art von Verträgen das Hotel treffen. Der Kunde ist für die Versicherung von Ausstellungs- oder anderen Gegenständen verantwortlich, welche durch den Kunden, seine Angestellten, Agenten, Veranstaltungsteilnehmern oder Dritten im Hotelzimmer untergebracht werden. Jegliche Pflichtverletzung seitens Vertreter oder Erfüllungsgehilfen des Hotels wird gleichgesetzt mit einer Pflichtverletzung seitens des Hotels. Im Falle von Defekten oder Mängel hinsichtlich der Leistungen des Hotels bemüht sich das Hotel, den Mangel so rasch als möglich nach Entdeckung oder aufgrund einer Rüge des Kunden, welche umgehend zu erfolgen hat, zu beheben. Der Kunde verpflichtet sich, alle vernünftigen Massnahmen zu ergreifen, um den Fehler zu beheben und allfällige Schäden so gering wie möglich zu halten. Davon abgesehen hat der Kunde das Hotel umgehend über aussergewöhnlich grosse Schäden zu informieren. Das Hotel bietet Weckrufe (“wake-up calls”) mit der notwendigen Sorgfalt an.
  1. Sämtliche Ansprüche gegen das Hotel verwirken grundsätzlich ein Jahr ab dem Zeitpunkt, an dem der Kunde Kenntnis der Umstände, welche zu Ansprüchen führen können, erlangt. Schadenersatzansprüche verwirken unabhängig vom Zeitpunkt der Kenntnis nach fünf Jahren. Diese vertraglichen Beschränkungen gelten nicht für Ansprüche aufgrund vorsätzlicher oder grobfahrlässiger Pflichtverletzung seitens des Hotels.
  2. Das Hotel kann jederzeit einen angemessenen Versicherungsnachweis seitens des Kunden verlangen.
  3. Der Kunde hat die öffentliche Ordnung zu beachten. Er verpflichtet sich, das Hotel für alle privat- oder öffentlich-rechtlichen Ansprüche von öffentlicher Behörden oder Dritten (inklusive Veranstaltungsteilnehmern, Gästen oder Angestellten), welche aufgrund von durch den Kunden organisierten Veranstaltungen beruhen, schadlos zu halten und hierfür vollumfänglich aufzukommen.
  4. Das Hotel ist lediglich haftbar für vorsätzliche oder grobfahrlässige vertragliche oder ausservertragliche Schäden, und nur für direkte Schäden. Jegliche weitere Haftung des Hotels, insbesondere im Fall von leichter Fahrlässigkeit, ist ausdrücklich wegbedungen.
  5. Das Hotel hat vom Kunden die Erlaubnis, die gemietete Unterkunft ohne seine Anwesenheit zwecks Reinigung, technischer Wartung, Mängelbehebung etc. zu betreten. Der Zutritt gilt nicht als Hausfriedensbruch gem. Art 186 StGB.
  6. Das Hotel ist berechtigt, überfällige Rechnungen, Schäden und fehlende Einrichtungsgegenstände im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Kreditkarte des Kunden, angegeben bei der Buchung, zu belasten.
  7. In der gemieteten Unterkunft dürfen keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden. Es ist insbesondere verboten, etwas an der Decke zu befestigen.
  8. Es ist dem Kunden nicht gestattet, die gemietete Unterkunft an Dritte weiter zu vermieten oder es Dritten zu überlassen. Es ist weiterhin nicht gestattet, in der gemieteten Unterkunft irgendeine Form von Gewerbe zu betreiben.
  9. Das Hotel übernimmt keine Haftung für Schäden, welche aus der Internetnutzung entstehen können (z.B. Spam, Viren oder auch Ausfälle der Verbindung). Der Gast ist verpflichtet, seine eigenen Geräte vor Schadsoftware zu schützen um zu verhindern, dass über das Netzwerk des Hotels Spam oder Viren versendet werden. Das Hotel behält sich vor, Nutzer vom Internetzugang auszuschliessen. Das Hotel ist weiterhin verpflichtet, gewisse Aktivitäten zu speichern. Weitere Bestimmungen über die Nutzung des Internets werden mit den Login Daten abgegeben.
  10. Die persönliche Post wird von der Rezeption an die Kunden verteilt. Das Hotel übernimmt keine Haftung für fehlende Post.
  11. Für gesundheitliche Notfälle oder Bedrohungen muss die Polizei oder die Notfallnummer der Ärzte kontaktiert werden. Haustechnische Notfälle sind an der Rezeption zu melden. Reparaturen werden je nach Dringlichkeit von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr durchgeführt.

 

VIII. Widerruf des Vertrags durch das Hotel

  1. Sollte eine vertraglich geschuldete Leistung des Hotels aufgrund höherer Gewalt oder Umständen ausserhalb des Einflussbereichs des Hotels ganz oder teilweise unmöglich oder nur unter erschwerten Bedingungen zu erbringen sein, kann das Hotel den Vertrag ganz oder teilweise ohne Entschädigung insoweit widerrufen, wie die Leistungen noch nicht erbracht worden sind.
  2. Das Hotel ist zudem berechtigt, den Vertrag ohne Entschädigung zu widerrufen, wenn es gute Gründe hat zu glauben, dass das Verhalten des Gastes einen reibungslosen Betrieb, die Sicherheit oder den Ruf des Hotels in der Öffentlichkeit gefährden könnte. Das Hotel behält sich ausdrücklich das Recht vor, den Kunden auf Schadenersatz zu verklagen.

 

IX. Anwendbares Recht und Gerichtsstand; Salvatorische Klausel

  1. Sämtliche Verträge zwischen Hotel und Kunden unterliegen Schweizerischem materiellen Recht (unter Ausschluss der Bestimmungen des Internationalen Privatrechts). Für sämtliche Streitigkeiten zwischen Hotel und Kunde aus diesen Verträgen sind ausschliesslich die ordentlichen Gerichte des Kantons Zürich zuständig.
  2. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen unzulässig sein, sollen die übrigen Vertragsbestimmungen davon unberührt bleiben. In diesem Fall soll die ungültige Bestimmung durch eine Bestimmung ersetzt werden, welche dem Zweck der ungültigen Bestimmung und dem gesamten Vertrag am nächsten kommt.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen können künftigen Änderungen unterliegen.
Zürich, März 2018